HUMANA verknüpft
Entwicklungszusammenarbeit
mit Klimaschutz.
Klimaschutz durch Altkleidersammlung -
Sammlung, Aufbereitung und Wiederverkauf
von Altkleidern senkt die Co2 Emission.
HUMANA erwirtschaftet Eigenmittel für
Hilfsprojekte und erhält sich selbst.
Somit werden keine Fördermittel gebunden.

Humana Österreich

ARMUTSBEKÄMPFUNG UND KLIMASCHUTZ

Armutsbekämpfung

Ein Sechstel der Weltbevölkerung lebt heute in extremer Armut – das heißt, 1,2 Milliarden Menschen müssen mit weniger als einem US Dollar pro Tag auskommen. An vielem, das bei uns im Norden in Überfluss vorhanden ist, herrscht im Süden bitterer Mangel: gesundes Essen, menschenwürdige Wohnung, Arbeit, Bildung …

HUMANA sammelt gebrauchte Kleidung. Sie ist im Norden im Überfluss vorhanden. Für den, der sie weggibt, hat sie keinen Wert. Durch Sammlung, Sortierung und Verkauf wird sie zu neuen Werten für die ärmsten Menschen der Welt.

Klimaschutz

Seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts steigen die Durchschnittstemperaturen weltweit kontinuierlich an. Die Folge sind höhere Verdunstung, weniger Niederschläge und veränderte Niederschlagsmuster, Ansteigen der Wasserspiegel, Überschwemmungen und damit verstärkte Gefahr von Malaria und anderen Seuchen. Vor diesem Hintergrund ist eine negative Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Produktion zu erwarten und damit eine gesteigerte Gefährdung der Nahrungsmittelversorgung.

Obwohl die Pro-Kopf-Emission von CO² in den meisten Ländern des Südens im Vergleich zu den Industriestaaten im Norden verschwindend gering ist, werden die ärmsten Menschen in niederschlagsarmen Regionen der Welt zu den ersten Opfern des Klimawandels. Hier macht es schon eine kleine Veränderung im Klima fast unmöglich, genügend Lebensmittel zum Leben zu produzieren.

Laut einer Studie der Technischen Universität Kopenhagen reduziert man durch die Sammlung von nur 1 kg Alttextilien die CO² Emission um 3,6 kg,  spart 0,6 kg Düngemittel, 0,3 kg Pestizide und 6.000 (!) Liter Wasser.

Somit reduzierte HUMANA Österreich im Jahr 2010

  • die Emission an CO² um 17.262 Tonnen,
  • die Verwendung von Düngemittel um 2.877 Tonnen,
  • den Verbrauch an Pestiziden um 1.438 Tonnen,
  • und den Wasserverbrauch um 287,7 Mio. Hektoliter.

Sozialunternehmen

- ein zukunftsweisendes Programm

Unser Verein HUMANA People to People hat sich Mitte der 80er Jahre entschlossen, zwecks Erwirtschaftung der finanziellen Mittel zur Realisierung von Entwicklungsprojekten in den Ländern des Südens zwei Sozialunternehmen zu gründen:

  • die HUMANA-Kleidersammlung 
  • und die HUMANA Secondhand-Modegeschäfte, von denen es 2011 10 in Wien und eines in Graz gibt.

Der Verein als juridische Person ist also Inhaber von zwei Wirtschaftsunternehmen, die nach Prof. Muhammad Yunus, Friedennobelpreisträger 2007 und Autor des Buches „Die Armut besiegen“ als Sozialunternehmen tätig sind:

Sozialunternehmen, wie wir sie betreiben, sind nach Prof. Yunus wirtschaftliche Körperschaften, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktionieren, sich von landläufig bekannten wirtschaftlichen und sozialen Einrichtungen in drei Hauptpunkten unterscheiden:

  • Der Reinerlös aus der Wirtschaftstätigkeit kommt ausschließlich sozialen Zwecken zugute.
  • Wir erhalten uns selbst.
  • Wir erwirtschaften Eigenmittel für unsere Projekte im Süden.

Das hat für uns den Vorteil, dass …

  • unsere Hilfe für unsere Projekte kalkulierbar und vorhersehbar ist,
  • wir nicht von Förderungen abhängig sind und
  • projektbezogene Spenden 1 : 1 an die betreffenden  Projekte abführen können.

Diese Arbeitsweise – in Form von Sozialunternehmen – ist heute noch nicht nur in Österreich, sondern auch, wie Prof. Yunus bestätigt, international in weiten Kreisen unbekannt. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und vertrauen darauf, dass auch andere diesem Modell folgen werden, denn dies ist ein guter Weg, die Armut nachhaltig zu besiegen.

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