Mit Hilfe der Regierung holt Humana Waisenkinder

von der Straße, gibt ihnen ein zuhause und hilft

bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Bis auf den heutigen Tag haben in der „Stadt der

Kinder" insgesamt 1.400 Kinder gelebt, gelernt und

sich auf die Zukunft vorbereitet.

Auch nachdem die Schulzeit vorbei ist, hilft Humana den nun Erwachsenen sich in das Leben umliegender Dörfer zu integrieren.

Sambia

Das HUMANA-Waisenprogramm:
LEBEN UND LERNEN IN DER „STADT DER KINDER"

In Sambia ist die Zahl der Waisenkinder in einem Ausmass gestiegen, dass die traditionellen Großfamilien diesem Problem nicht mehr standhalten können. Es wird vermutet, dass es landesweit 1.000.000 Waisen gibt, und ihre Zahl steigt von einem Tag auf den anderen. Die Erfahrungen dieser Kinder gehen weit übe rdas bloße Leid hinaus. Sie sind Gefahren wie Diebstahl, Drogenhandel und Prostitution ausgesetzt. Sie führen ein Leben gezeichnet von Angst und einem endlosen Kampf, den nächsten Tag zu erleben.

Dieser Alltagstragödie hat unsere Schwesterorgnisation DAPP Zambia den Kampf angesagt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Kommunalentwicklung und Soziales holt sie die Kinder von der Straße, rehabilitiert sie und hilft ihnen, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern.

Dies geschieht seit 1990 in der „Stadt der Kinder" in Malambanyana, Bezirk Chibombo, 45 km von der Hauptstadt Lusaka entfernt, in ländlicher Umgebung. Begonnen wurde mit zwei Kindern, doch über die Jahre war dieses Projekt Zuhause, Schule und Zukunft für Hunderte Kinder. 2000 startete das Projekt ein Gemeindewaisenprogramm, dessen Ziel es ist, die Fürsorge der Familien und Dorfgemeinschaften für die Waisenkinder zu stärken. Dieses Programm erstreckt sich bereits auf 314 Dörfer im Umkreis der „Stadt der Kinder" und erreicht 8.000 Waisenkinder.

Bis auf den heutigen Tag haben in der „Stadt der Kinder" insgesamt 1.400 Kinder gelebt, gelernt und sich auf die Zukunft vorbereitet.

Das Waisenprogramm arbeitet auf drei Ebenen:

Ebene 1: Gemeinsam mit dem Ministerium für Kommunaklentwicklung und Soziales wählt das Projekt jene Straßenkinder aus, die in der Stadt der Kinder Aufnahme finden. Kriterium ist das Ausmass der Bedürftigkeit.

Ebene 2: Diese ehemaligen Straßenkinder durchlaufen nun ein 2jähriges Rehabilitationsprogramm. Sie erhalten psycho-soziale Beratung. Ihre Selbstachtung wird wieder aufgebaut, Alkohol und Drogen der Kampf angesagt. Grundlegende menschliche Vethaltensweisen und Werte werden aufgebaut, wie Liebe zu geben und zu empfangen, Fürsorge und Wertschätzung für sich selbst und den Nächsten.

Ebene 3: Die "Stadt der Kinder" betreibt eine Grundschule, die nicht nur ihren BewohnerInnen, sondern auch den bedürftigen Kindern der umliegenden Dörfer offen steht. Hier lernen zur Zeit neben den 60 InternatsschülerInnen auch 240 TagesschülerInnen. Von der Vorschule bis zur 10. Schulstufe werden sie hier auf die Zukunft vorbereitet. Kinder, die gerne weiter lernen möchten, besuchen die lokalen Sekundarschulen.

Der Alltag

Sobald die Kids in der "Stadt der Kinder" eintreffen, werden sie in eine Familiengruppe integriert. Diese besteht aus 10 bis 15 Kindern und einem / einer ErzieherIn. In seiner / ihrer Person finden die Kids eine/n fürsorgliche/n Erwachsene/n, der / die ihnen bei ihren persönlichen Problemen beisteht, elterliche Anleitung und Liebe gibt. Sie treffen andere Kinder, die ihre besten Freunde, Brüder und Schwestern werden.

Die Familie ist die Grundlage der Ausbildung von Fähigkeiten und der sozialen Entwicklung. Die Kinder lernen, auf ihre Gesundheit zu achten, und es gibt in der Familie auch viele Diskussionen über HIV / AIDS. Konflikte entstehen und werden gelöst – wie in jeder anderen Familie auch, und die Kinder lernen kontinuierlich. Kinder, die missbraucht wurden oder aus anderen Gründen spezielle professionelle Hilfe brauchen, erhalten diese.

Und was ist danach?

Junge Menschen, die eine Zeit ihres Lebens in der "Stadt der Kinder" verbracht haben, bleiben dieser und ihrere "Familie" auch über ihre Schulzeit hinaus verbunden. Das Projekt hilft ihnen, in den umliegenden Dörfern Fuß zu fassen und sich eine eigene Existenz aufzubauen. Besonders begabte junge Menschen erhalten staatliche Hochschulstipendien und werden für die Zeit ihres Studiums von ihrer „Familie" betreut.

Dieses Projekt wird von Menschen in Österreich unterstützt, Menschen mit einem großen Herzen, die – manche schon seit vielen Jahren – mit einem monatlichen Beitrag von € 20,00 einem Kind in der „Stadt der Kinder" den Weg ins Leben ebnen.

Helfen Sie helfen!

Werden auch Sie Pate / Patin der Waisenkinder in Sambia. Mit einem monatlichen Beitrag von € 20.

Nähere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Agness Tigora

Mutinta Chikoma

Lydia Chabale

Steven Mutale

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